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Image by Vince Veras

Autochthone Samen

Im Kampf um Platz, Licht, Wasser und Nährstoffe bildet sich für jede Wiese mit der Zeit ein ideales Gleichgewicht heraus. Will man neue Blumenwiesen anlegen, ist die richtige Samenmischung essentiell. Genauso wichtig: die biogeographische Region. Samen aus dem Baumarkt sind keine Lösung.

Die „richtigen“ Samen

Auf der Wiese herrscht ein starker Konkurrenzkampf unter den Pflanzen, es ist ein Wettlauf um Platz, Licht, Wasser und Nährstoffe. Wettbewerb ja, aber auch Koexistenz: ein sich ständig austarierendes Gleichgewicht zwischen verschiedenen Tier- und Pflanzenarten, die sich Raum und Ressourcen teilen, ohne sich gegenseitig zu vernichten. 

​Südtirol ist mit Beschluss der Landesregierung Nr. 1117 vom 19.12.2025 in elf biogeografische Kleinregionen eingeteilt (siehe untenstehende Karte). Zu den biogeografischen Regionen Südtirols gehören unter anderem Vinschgau, Südliches Etschtal, Eisacktal, Wipptal und Westliche Dolomiten.

Die Verwendung von autochthonem Samenmaterial aus den spezifischen Bioregionen fördert die Entwicklung ausgewogener lokaler Ökosysteme, die den besonderen Umwelt- und Klimabedingungen jedes Gebiets Rechnung tragen.

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Erntemethoden

Für die Ernte gibt es drei Methoden:

Die reifen Samen können per Hand geerntet werden, jede Art einzeln.

Alternativ kann die Ernte maschinell erfolgen. Eine Bürstenmaschine fährt über eine reife Wiese und streift die reifen Samen ab. Die dritte Methode ist die Mahdgutübertragung.

Die Wertigkeit des Saatguts

Im Idealfall verwendet man vor Ort geerntetes, lokales Saatgut. Beim sogenannten Wiesenkopierverfahren erntet man zum Beispiel auf einer Fläche, die wegen Bauarbeiten umgegraben werden muss, die Blumensamen, lagert sie und kann nach Abschluss der Bauarbeiten eine artenreiche Blumenwiese neu anlegen. Die lokale genetische Vielfalt bleibt erhalten.

Sprossen

Ein Projekt von Dachverband für Natur- und Umweltschutz und Stiftung Südtiroler Sparkasse gemeinsam mit Versuchszentrum Laimburg, Alperia AG, STA - Südtiroler Transportstrukturen AG, Abteilung Straßendienst Südtirol, 

EURAC research und Verein Sortengarten Südtirol sowie Filiera Futura

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